Konzerte

Saison 2017/18

Aktuell:

 

Friedrich Hegar – Oratorium “Manasse” – op. 16

SA 23. Juni 2018, 19.30 Uhr, Tonhalle Maag, Zürich

Marion Ammann – Sopran
Rolf Romei – Tenor
Markus Volpert – Bariton

Männerchor Zürich
Kammerchor Zürcher Unterland
Zürcher Symphoniker

Leitung: Anna Jelmorini

Vorverkauf: www.maennerchor.ch , www.kammerchor-zu.ch , www.tonhalle-maag.ch , Billettkasse 044 206 34 34

 

Galakonzert der Romantik

Mo 2. Juli 2018, 18.30 Uhr, Tonhalle Maag, Zürich

Alekandr Shaikin, Klavier

Anastasia Kobekina, Violoncello

Heiko-Mathias Förster, Leitung

Werke von Mendelssohn, Chopin, Schumann, Beethoven

Vorverkauf: Ticketcorner

 

Heiteres Sommerkonzert

Di 3. Juli 2018, 18.30 Uhr, Tonhalle Maag, Zürich

Elea Nick, Violine

Heiko-Mathias Förster, Leitung und Moderation

Werke von Mendelssohn, Nicolai, Smetana, Dvorak, Gounoid, Tchaikovsky, Waxman

Vorverkauf: Ticketcorner

 

Programme im Detail:

Friedrich Hegar – Oratorium “Manasse” – op. 16

SA 23. Juni 2018, 19.30 Uhr, Tonhalle Maag, Zürich
Marion Ammann – Sopran
Rolf Romei – Tenor
Markus Volpert – Bariton

Männerchor Zürich

Kammerchor Zürcher Unterland

Zürcher Symphoniker

Leitung: Anna Jelmorini

Vorverkauf: Tickets platzgenau;

www.maennerchor.ch , www.kammerchor-zu.ch , www.tonhalle-maag.ch , Billettkasse 044 206 34 34

 

Zum Programm:

Gerade mal 21 Jahre zählte der Basler Friedrich Hegar, als er 1862 von Theodor Kirchner, dem Leiter der Abonnementskonzerte der Allgemeinen Musik-Gesellschaft (AMG) nach Zürich berufen wurde. Man kannte sich aus der gemeinsamen Studienzeit am renommierten Konservatorium Leipzig, wo der damals 16-jährige, notabene gemeinsam mit Johannes Brahms, das Komponieren erlernte.

So jung Hegar war, so reich gefüllt war bereits sein musikalischer Rucksack, den er in die Limmatstadt mitbrachte. Als Dirigent
in Warschau und stellvertretender Kapellmeister unter dem berühmten Kammersänger Julius Stockhausen im elsässischen Gebweiler, hatte er schon ein beachtliches Netzwerk geknüpft, das ihm an seiner neuen Wirkungsstätte gute Dienste leistete und sich für Zürich als grosser Gewinn herausstellte. Denn der junge, tatendurstige Basler wurde rasch zur prägenden Figur in Zürichs Musikwelt.

Nicht nur übertrug man ihm die Leitung der AMG-Abonnementskonzerte, nach kaum zwei Jahren übernahm er bereits auch das Dirigat des Orchestervereins und des Chors am Zürcher Theater, dirigierte danach den neu gegründeten Gemischten Chor Zürich und verschiedene weitere Chöre, initiierte und leitete von 1875 bis 1914 das Konservatorium Zürich und führte als Dirigent des Tonhallevereins das Orchester rasch zu internationalem Ansehen. Darüber hinaus holte er die wichtigsten Interpreten und Komponisten der damaligen Zeit an die Limmat. Friedrich Hegar war für das provinzielle Zürich zweifellos ein Glücksfall, machte er die Limmatstadt doch zu einer der wichtigsten Musikmetropolen Europas.

Aber nicht für Zürich allein war Hegar eine prägende Figur. Gegen Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war er auch international einer der einflussreichsten Köpfe für die Musikentwicklung. So trieb er als Direktor des Konservatoriums die Verbesserung der Ausbildung
für die jungen Musiker kontinuierlich voran. Und als Chorleiter, unter anderem auch des Männerchors Zürich, förderte und reformierte er vor allem den Männergesang – weg von der Liedertafelei, hin zur Männerchorballade.

Aber auch als Komponist schaffte sich Friedrich Hegar rasch europaweit einen klingenden Namen und schliesslich fanden unter seiner Ägide mehrere Musikfeste, darunter 1900 das erste Schweizerische Tonkünstlerfest statt.

 

Galakonzert der Romantik

Mo 2. Juli 2018, 18.30 Uhr, Tonhalle Maag, Zürich

Zürcher Symphoniker
Aleksandr Shaikin, Klavier
Anastasia Kobekina, Violoncello
Heiko-Mathias Förster, Leitung

PROGRAMM:

Felix Mendelssohn-Bartholdy:
Ouvertüre «Ein Sommernachtstraum» op.21

Frédéric Chopin:
Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21

Robert Schumann:
Cellokonzert a-Moll op. 129

Ludwig van Beethoven:
Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93

 

Heiteres Sommerkonzert

Di 3. Juli 2018, 18.30 Uhr, Tonhalle Maag, Zürich

Zürcher Symphoniker
Elea Nick, Violine
Heiko-Mathias Förster, Leitung und Moderation

PROGRAMM:

Felix Mendelssohn-Bartoldy (1809-1847)
«Ein Sommernachtstraum» op. 61: Ouvertüre und Scherzo
Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. 64

Otto Nicolai (1810-1849)
Ouvertüre zur Oper «Die Lustigen Weiber von Windsor»

Bedrich Smetana (1824-1884)
Tanz der Komödianten aus der Oper «Die verkaufte Braut»

Antonin Dvorak (1841-1904)
Slawischer Tanz op. 46/8

Charles Gounod (1818-1893)
Walzer aus der Oper «Faust»

Peter I. Tschaikowski (1840-1893)
«Schwanensee» op. 20: Scene – Tanz der Schwäne – Walzer

Georges Bizet (1838-1875)
«Carmen-Fantasie» für Violine und Orchester

 

 

 

 

 

Vergangene Konzerte der Saison 2017/2018

Verdi – Messa da Requiem

Eine der berühmtesten und gewaltigsten Totenmessen überhaupt. Hier fand Verdi zu einer ergreifenden und in ihrer Wirkung überkonfessionellen Musik.

 

SA 17. März 2018, 19.30 Uhr, Tonhalle Maag, Zürich

SO 18. März 2018, 17.00 Uhr, Kulturzentrum Dreispitz, Kreuzlingen

SA 31. März 2018, 20.00 Uhr, Goetheanum, Dornach
Judith Graf – Sopran
Irène Friedli – Mezzosopran
Michael Nowak – Tenor
Rudolf Rosen – Bass

Zürcher Symphoniker
Glarisegger Chor
Leitung: Heinz Bähler

 

 

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6. April 2018 19:30 Uhr, Kirche St. Peter

Alexey Botvinov, Klavier / Mario Beretta, Dirigent

M. Beretta – Bach and I

J.S.Bach –  Klavierkonzert in D-moll / Orchestersuite h-moll

M. Beretta – Concerto per pianoforte

 

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Vergangene Konzerte der Saison 2017/2018

 

6. Januar 2018; 19:30 Uhr; Festsaal Kloster Muri

Elea Nick, Violine / Mario Beretta, Dirigent

Tschaikowsky – Symphonie Nr. 1 «Winterträume»

Saint-Saëns – «Havanaise» für Violine und Orchester

Khatschaturian – Violinkonzert

(Wiederholung des Konzertes Winterträume vom 27. Dezember 2017 in der Tonhalle Maag)

 

Herbstträume: 24. November 2017; 19:30 Uhr,  Kirche St. Peter

Filippo Riccardo Biuso, Klarinette / Mario Beretta, Dirigent

W.A. Mozart – Haffner-Sinfonie

M. Ravel – Ma mère l’oye / Pavane pour une infante défunte   

W.A. Mozart – Klarinetten Konzert A-Dur KV 622

 

 

 

Konzerte der Saison 2016/2017:

 

Frühjahrskonzert; Freitag, 5. Mai 2017 19:30 Uhr, Kirche St. Peter in Zürich

Helene Schulthess, Querflöte / Mario Beretta, Dirigent

Mozart – Konzert für Flöte, Harfe und Orchester in C-Dur KV 299
Beretta – The Flying Flute für Flöte, Streichorchester und Marimbaphon
Mendelssohn – Symphonie Nr. 4 in A-Dur op. 90 “Italienische”

 

In unserem Maikonzert im St. Peter ist die Flötistin Helene Schulthess gleich in zwei Werken als Solistin zu hören, mit dem Konzert für Konzert für Flöte , Harfe und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart und der Flying Flute für Flöte Streichorchester und Marimbaphon. Sie studierte an der Musikhochschule Zürich und erwarb 1989 ihr Konzertdiplom. Mit einem UNESCO-Stipendium studierte sie anschliessend in Brünn, wo sie sich vor allem intensiv mit tschechischer Musik auseinander setzte. Ihr Repertoire, das sie in einer regen Konzerttätigkeit als Solistin mit Orchestern und in kammermusikalischen Besetzungen pflegt, umfasst heute die bedeutenden klassischen und modernen Werke der Querflöten-Literatur. 

 

 

Zweimal Fünf: 5. April 2017; Tonhalle Zürich, Grosser Saal

Benjamin Engeli, Klavier / Mario Beretta, Dirigent

L. v. Beethoven –  Klavierkonzert Nr. 5 in Es-Dur op. 73 / P. I. Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 in  e-moll op. 64

 

Benjamin Engeli zählt zu den vielseitigsten Pianisten der jungen Generation. Er musiziert in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Wigmore Hall London, der Hamer Hall Melbourne, dem Teatro Municipal Rio de Janeiro, dem Oriental Arts Center Shanghai, dem Vancouver Playhouse oder dem Konzerthaus Wien.
Als Solist konzertiert er mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau oder dem Tonhalle Orchester Zürich.
Neben seiner solistischen Tätigkeit widmet er sich mit Begeisterung der Kammermusik: als Mitglied des Tecchler Trios gewann er 2007 den ARD-Musikwettbewerb in München, inzwischen führt er mit dem Gershwin Piano Quartet, dem Zurich Ensemble und verschiedenen anderen Formationen eine weltweite Konzerttätigkeit.
Seit 2009 ist er als Dozent für Kammermusik an der Hochschule für Musik in Basel tätig, und seit 2013 leitet er eine Klavierklasse am Landeskonservatorium Vorarlberg in Feldkirch.
Benjamin Engeli stammt aus einer Musikerfamilie und begann schon früh, sich für die verschiedensten Instrumente zu begeistern. Er studierte zuerst Horn, konzentrierte sich aber bald auf sein Hauptinstrument Klavier und wurde dabei zu einem grossen Teil von Adrian Oetiker an der Musikakademie Basel ausgebildet. Weitere Studien folgten bei Homero Francesch, Lazar Berman, Maurizio Pollini und Andràs Schiff.

Website Benjamin Engeli    Zum Hineinhören    Flyer Konzert

 

 

Herbstkonzert: Dienstag, 1. November 2016, 19:30   Tonhalle Zürich, Grosser Saal

Elea Nick, Violine / Mario Beretta, Dirigent

L. v. Beethoven – Symphonie Nr. 6 “Pastorale” / P. I. Tschaikowsky – Violinkonzert

 

Elea Nick 16 by SabaterTrotz ihres jugendlichen Alters von 16 Jahren gehört die Schweizer Violinistin Elea Nick bereits zu den herausragendsten Talenten ihrer Generation.

Ihre grössten internationalen Erfolge feierte sie beim internationalen Violinwettbewerb 2013 in Novosibirsk (Russland) mit einem ersten Rang und 2015 wurde sie in Lublin beim internationalen Lipinski-Wieniawski Wettbewerb ebenfalls mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Elea Nick wurde am 9. August 1999 in Zürich in eine Musikerfamilie geboren. Im Jahre 2007 wurde sie in die Meisterklasse von Jörg Hoffmann in Freiburg in Breisgau aufgenommen und ab seit 2012 besuchte sie als jüngste Studentin an der Hochschule der Künste in Zürich (ZHdK) den Unterricht bei Zakhar Bron bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2015. Seit 2010 besucht Elea die Meisterkurse von Zakhar Bron im In- und Ausland. Weitere Studien bei Professor Pierre Amoyal am Mozarteum in Salzburg und Lausanne und bei Yuka Tsuboi in Zürich.

Seit 2013 ist Elea Jungstudentin an der Bron Akademie in Interlaken.

Website Elea Nick       Zum Hineinhören       Flyer_Elea_Nick

Konzert in der Tonhalle

 

 

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Zu den Konzerten

Am 5. Mai ist mit unserm dritten Konzert unsere zweite Saison nach dem Neustart des Orchesters am 16. Mai 2015 zu Ende gegangen (zuvor wirkte das Orchester unter dem Namen Symphonisches Orchester Zürich während über 30 Jahren). Alle Konzerte waren künstlerisch sehr erfolgreich, mit viel Energie und musikalischer Hingabe gespielt, und lösten begeisterte und enthusiastische Reaktionen im Publikum aus. Auch war das Publikumsinteresse gross. Alle drei Konzerte konnten in vollbesetzten und ausverkauften Sälen stattfinden, zweimal im Grossen Tonhallesaal, einmal in der Kirche St. Peter.

Die Solisten in den beiden Tonhallekonzerten waren junge, äusserst talentierte Schweizer Musiker: Elea Nick, 17-jährige Ausnahmegeigerin in Tschaikowskys Violinkonzert und Benjamin Engeli, einer der wohl wichtigsten jungen Schweizer Pianisten, in Beethovens 5. Klavierkonzert. Das Orchester als Plattform für junge Solisten (die hier leben und wirken).

In eines der Konzerte war ein Education-Projekt integriert, das in Zusammenarbeit mit der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, Abteilung Schule & Kultur des Volksschulamtes, realisiert wurde. 430 Schülerinnen und Schüler der 4. – 6. Klassen aus dem ganzen Kantonsgebiet besuchten mit ihren Lehrerinnen und Lehrern ein einstündiges, moderiertes Konzert, das wir für sie im Rahmen unserer Generalprobe vorführten. Zuvor hatten Mitglieder des Orchesters die Klassen besucht und diese in die Arbeit des Musikers und ins Konzertprogramm eingeführt. Es war für alle Beteiligten, Schüler, Lehrer und Musiker ein tolles Erlebnis. Die Rückmeldungen der Lehrkräfte waren ausnahmslos überwältigend. Die Abteilung Schule & Kultur hat uns denn auch eingeladen, auch in der kommenden Saison ein solches Projekt zu wiederholen.

Dies alles scheint uns die Existenz unseres Orchesters zu legitimieren.

Die kommende Saison 2017/18 haben wir nach dem gleichen Prinzip konzipiert: Plattform für junge Solisten, Education-Projekt, begeisternde musikalische Programme, farbenreich und abwechslungsreich.

Nun wünschen wir Ihnen bereichernde und erfüllende musikalische Erlebnisse mit den Zürcher Symphonikern und freuen uns, für Sie zu spielen!

François Thurneysen, Präsident