Dirigenten

Mario Beretta (Chefdirigent)

MarioIn Grabs SG (CH) geboren, liess sich Mario Beretta an den Konservatorien Zürich, Luzern und Warschau, bei Walter Frey, Hubert Harry  und Prof. Jan Ekier zum Pianisten ausbilden. Es folgten weitere Studien in Pädagogik, Komposition und Dirigieren. 1975 bis 1985 war er musikalischer Mitarbeiter am Schauspielhaus Zürich. Seit 1986 ist Mario Beretta freischaffender Komponist, Dirigent und Verfasser erfolgreicher Bühnen- und Filmmusiken, wie Höhenfeuer (1. Preis Internationales Filmfestival Locarno), Vollmond (1. Preis Internationales Filmfestivals Montreal)  und Vitus von Fredi M. Murer, La nuit de l’éclusier von Franz Rickenbach, Ein klarer Fall von Rolf Lyssy usw. Auch mit seinen symphonischen Werken wie Bach and I, Postcard to Dvorak, Alpsegen und Mozart in the Sky u.a. war er bei Presse und Publikum sehr erfolgreich. Im Auftrag des 7th European Youth Music Festival  schrieb er die Chorsinfonie A Song of Earth (900 Mitwirkende), die dann an der Eröffnungszeremonie der expo02 unter seiner Leitung uraufgeführt wurde. Als Dirigent trat er in der Schweiz, in Frankreich, in Deutschland, Tschechien und der Ukraine auf (Camerata  Accademica Zürich, Musici de Praga, Ensemble Instrumental Grenoble, Eine Art Ensemble Zürich, Kremerata Baltica, Symphonisches Orchester Zürich, INSO Lemberg, Orchestra della Svizzera italiana  etc.) Sein Schaffen ist in verschiedenen CD Produktionen festgehalten: Portrait CD Mario Beretta; Bach, Mozart, Beretta: Konzertmitschnitt aus dem Dvoraksaal in Prag; Soundtrack Vollmond und Vitus, Musikszene Schweiz: Alpsegen.
Seit November 2016 hat Mario Beretta die musikalische Leitung der Zürcher Symphoniker (ehemals Symphonisches Orchester Zürich) übernommen.

http://www.marioberetta.ch/

 

 

 

Heiko Mathias Förster (Principal Guest Conductor)

Heiko Mathias Förster ist seit 2014 Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Janáček Philharmonie Ostrava. Er hat in den vergangenen Jahren viele außergewöhnliche musikalische Akzente im Musikleben der Tschechischen Republik gesetzt. Seine Aufführung der Glagolithischen Messe von Leoš Janáček, eine Serie mit den frühen Sinfonien von Antonín Dvořák, aber ganz besonders die Interpretation von Bedřich Smetana‘s „Mein Vaterland“ wurden für Heiko Mathias Förster und die Janáček Philharmonie zum Triumph. Ein Meilenstein für die Musikwelt war sein Dirigat der ersten Oper von Antonín Dvořák „Alfred“ in Prag. Die Live-Aufnahme der Oper wurde von MusicWeb-International mit dem Preis „Recording of the month“ ausgezeichnet. Schon seit vielen Jahren dirigiert Heiko Mathias Förster die Prager Orchester und ist regelmässig Gast an der Staatsoper in Prag. Hier leitete er Verdi’s „Otello“, „Salome“ von Richard Strauss, Massenet’s „Don Quichotte“, aber auch „La Traviata“, „Die Zauberflöte“ und  Madama Butterfly“. Heiko Mathias Förster ist ein gern gesehener Begleiter und dirigierte zahlreiche Konzerte mit den Stars der Oper wie: Rolando Villazón, Diana Damrau, Barbara Frittoli, René Kollo, Renée Fleming, Siegfried Jerusalem, Anna Tomawa-Sintow, Hildegard Behrens, Francisco Araiza, Angelika Kirchschlager, Miina-Liisa Värelä, Thomas Mohr, Kirsten Blanck, Abbie Furmansky, Simon Keenlyside, José Cura, Gerhard Siegel, Nicolas Testé, Simone Kermes, Chen Reiss, Christian Franz, Deborah Polaski, Stefan Vinke, Christian Hübner, Burkhard Fritz, Tomasz Konieczny, Brit-Tone Müllertz, Evelyn Herlitzius, Vladimír Chmelo, Elena Moșuc, Joseph Calleja, Angela Gheorghiu und Elīna Garanča. Im Jahr 2017 gründete er das Prague Royal Philharmonic und ist seitdem mit seinem Orchester regelmäßig in Tschechien, Deutschland, Österreich und in der Schweiz zu Gast.

In seinen Aufführungen dirigiert Heiko Mathias Förster sowohl das Kernrepertoire der Klassik und Romantik; sämtliche Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner-, Tschaikowsky-, Mahler- und Dvořák Sinfonien, die Tanzmusik der Familie Strauß, aber auch selten gespielte Werke wie das Violinkonzert von Erich Jaques Wolff und Uraufführungen wie das Konzert für Schlagwerk und Orchester „Sisyphos“ von Enjott Schneider. In den vergangenen Jahren führten ihn Konzerte nach, Palermo Bratislava, Berlin, Peking, Hull, Zürich, München, Santander, Suwon, Leeds, Rom, Essen, Tokyo, Cardiff, Shenzhen, Dortmund, Tongeren, Macau, Logroño, Bristol, Seoul, Frankfurt, Hangzhou, Salzburg, Hamburg, Bilbao, Grafenegg, Daegu, Brno, Baden-Baden, Zaragoza, Bregenz, Taipei, Edinburgh, Stuttgart, Katowice, Cambrigde, Wien, Mailand und London.

Viele seiner Konzerte werden im Radio oder Fernsehen gesendet und regelmäßig erscheinen neue CD-Produktionen. Seine Aufnahmen erschienen bei Universal Music, Sony Music, Brilliant Classics, Gramola, Naxos und Solo Musica. Er begleitete Solisten wie: Mischa Maisky, Maximilian Hornung, Lars Vogt, Julian Rachlin, Sophia Jaffé, Arabella Steinbacher, Alessandro Taverna, Alfredo Perl, Martin Kasík, Pavel Šporcl, Reinhold Friedrich, Justus Frantz, Ivo Kahanek, Thomas Albertus Irnberger, Natalia Gutman, Stewart Goodyear, Shirley Brill, Joseph Moog, Sayaka Shoji, Matthias Kirschnereit, Herbert Schuch, Natalie Clein, Ewa Kupiec, Alban Gerhardt, Gabor Boldoczki, Chloe Hanslip und Midori. Auch in der Entwicklung eigener Konzertprojekte betätigt sich Heiko Mathias Förster: So realisierte er 2002 in München gemeinsam mit Vicco von Bülow alias Loriot das Projekt „Der Ring an einem Abend“. Inspiriert von dieser Zusammenarbeit arrangierte er später die Highlights der vier Opern zu einer eigenen, rein orchestralen Version „Der RING ohne Worte“. Für das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin erarbeitete er im Jahre 2013 „Der fliegende Holländer für Kinder“ und schließlich 2014, als Familienkonzert, „Der Ring in 120 Minuten“. Heiko Mathias Förster leitete als Gastdirigent Konzerte vom: Orquestra Sinfonica de Santiago de Chile, Israel Symphony Orchestra, NDR Radio Philharmonie Hannover, Czech National Symphony Orchestra, Moscow Philharmonic Orchestra, Orchestra Sinfonica di Palermo, Bayrisches Staatsorchester, Orchestre Colonne Paris, Taiwan National Symphony Orchestra, Orchestra del Teatro di Gran Liceo Barcelona, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, China National Symphony Orchestra Beijing, Duisburger Philharmonie, Münchner Rundfunkorchester, Bremer Philharmonie, Staatskapelle Halle, Orchester des Staatstheater am Gärtnerplatz München, Slowakische Philharmonie Bratislava, Würtembergische Philharmonie Reutlingen, Berliner Symphoniker, Ulsan Philharmonic Orchestra, Neubrandenburger Philharmonie, Baden-Baden Philharmonie, Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt, KBS Symphony Orchestra Seoul, Stuttgarter Philharmoniker, Staatskapelle Weimar, Nürnberger Symphoniker, Dortmunder Philharmonie, Gwangju Symphony Orchestra, WDR Funkhausorchester Köln, Shenzhen Symphony Orchestra, Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, Tonkünstler Orchester Wien.

Heiko Mathias Förster studierte an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin Dirigieren, Klavier und Schlagzeug. Mit 23 Jahren debütierte Heiko Mathias Förster am Opernhaus in Brandenburg. Er übernahm die künstlerische Leitung des Hauses direkt nach dem Fall der Mauer im November 1989 und leitete die Brandenburger Symphoniker bis 1999. Von 1999 bis 2007 war er Chefdirigent der Münchner Symphoniker und etablierte sein Orchester als feste Größe im Musikleben der Stadt. Alljährlich in den Sommermonaten gastierte er mit den Münchner Symphonikern beim Internationalen Opernfestival im Chiemgau und leitete hier die Aufführungen von „Don Giovanni“, „Otello“, „Carmen“, „Fidelio“ und „La Boheme“. 2007 wurde er zum Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen gewählt. Er leitete das Landesorchester von NordrheinWestfalen bis 2014. Im Opernhaus Gelsenkirchen dirigierte er die Weltpremiere von Isaac Albeniz Oper „Merlin“ und feierte große Erfolge mit Verdi’s „Otello“, „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold und „Samson und Dalila“ von Camille Saint Saëns.