Nächstes Konzert mit dem wunderschönen Requiem von G. Verdi. Die Zürcher Symphoniker freuen sich darauf, den Glarisegger Chor zu begleiten!

Besuchen Sie unser Konzert, wir freuen uns auf Sie!

Nächstes Konzert

 

Verdi – Messa da Requiem

Eine der berühmtesten und gewaltigsten Totenmessen überhaupt. Hier fand Verdi zu einer ergreifenden und in ihrer Wirkung überkonfessionellen Musik.

 

SA 17. März 2018, 19.30 Uhr, Tonhalle Maag, Zürich

SO 18. März 2018, 17.00 Uhr, Kulturzentrum Dreispitz, Kreuzlingen

SA 31. März 2018, 20.00 Uhr, Goetheanum, Dornach
Judith Graf – Sopran
Irène Friedli – Mezzosopran
Michael Nowak – Tenor
Rudolf Rosen – Bass

Zürcher Symphoniker
Glarisegger Chor
Leitung: Heinz Bähler

Nähere Angaben und Vorverkauf:

www.glariseggerchor.ch

 

 

 

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6. April 2018 19:30 Uhr, Kirche St. Peter

Alexey Botvinov, Klavier / Mario Beretta, Dirigent

M. Beretta – Bach and I

J.S.Bach –  Klavierkonzert in D-moll / Orchestersuite h-moll

M. Beretta – Concerto per pianoforte

 

Vorverkauf:

Tickets

 

Zum Programm:

Bach and I oder Streicher auf einen Pianisten wartend;
für Streichorchester: Einleitung zum d-Moll Klavierkonzert von Johann Sebastian Bach

Wie kann ein heutiger Komponist dem grössten aller Meister begegnen? Indem er seine Motive bewundernd zitiert oder seinen Namen, die Töne b,a,c,h,
in seine Musik einwebt? Beides habe ich in meinem Stück für Streichorchester getan, mit der Absicht, falls er es hören könnte, ihn nicht zuletzt zum Schmunzeln zu bringen. So „übt“ denn das Orchester im ersten Teil Motive aus dem ersten und zweiten Satz des Klavierkonzertes in d-Moll. Im zweiten „Valse triste-artigen“ Teil versuchen die Violinen den Namen BACH in einem Motiv zu formulieren und in den dritten und letzten Teil sind wieder Themen aus dem ersten und dritten Satz des Konzertes eingearbeitet. Als Höhepunkt werden am Schluss endlich die Töne b,a,c, im Unisono aller Streicher erreicht, können aber nicht in ein „h“ einmünden, denn unterdessen ist der verspätete Pianist eingetroffen und stürzt sich mit einem “d” in die Tasten. Das Orchester ist gezwungen sofort mitzuhalten, ins erste Tutti einzusteigen und somit verbindet sich meine Einleitung nahtlos mit dem Klavierkonzert.

 

Concerto für Pianoforte und Streichorchester

Das Concerto für Pianoforte und Streichorchester ist dreisätzig angelegt. Den ersten Satz habe ich zuerst als Ouvertüre (langsam-schnell-langsam-schnell) konzipiert, dann aber gedacht, dass dieser doch eine Sonatenhauptsatzform werden muss, wie es sich in einem anständigen Klavierkonzert gehört. Nun liegt tatsächlich eine Sonatenhauptsatzform vor, die gleichzeitig aber von einer Ouvertürenform überlagert ist (Einleitung, lento; Exposition, Allegretto grazioso; Durchführung, lento; Reprise, Allegretto grazioso). Dabei scheint sich das Hauptsatzthema fast wie ein Chopinwalzer zu gebärden, der immer wieder mal aus dem 3/4 Takt herausfällt.
Im Mittelsatz (Lento) sucht das Soloinstrument in trauriger, innerlich verletzter Stimmung Antworten, die die hohen Streicher aber nur sphinxhaft mit der immer gleichen Terz a – c kommentieren, bis sich der Solist nach eindringlichen Bitten und Zornausbrüchen ergibt, die Terz, die nun im ganzen Orchester schwingt, umspielt und sich schliesslich selbst in sie einstimmt. Darauf nehmen die hohen Streicher endlich das Klavierthema auf, verwandeln es in hohe, helle Klänge, in eine mögliche Antwort.
Der dritte Satz (Presto) in der Form eines Rondos, fast durchwegs im 5/4 Takt gehalten, ist abgesehen von einer kurzen Reminiszenz an den zweiten Satz Spielfreude, Lebensfreude pur, durchaus auch mit Lust an Virtuosität.