Nächstes Konzert mit dem Ausnahmetalent Elea Nick, Violine. Werke von Tchaikovsky (“Winterträume”), Khatschaturian und Saint-Saëns.

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Nächstes Konzert

 

Winterträume: 6. Januar 2018; 19:30 Uhr; Festsaal Kloster Muri

Elea Nick, Violine / Mario Beretta, Dirigent

Tschaikowsky – Symphonie Nr. 1 «Winterträume»

Saint-Saëns – «Havanaise» für Violine und Orchester

Khatschaturian – Violinkonzert

 

(Wiederholung des Konzertes Winterträume vom 27. Dezember 2017 in der Tonhalle Maag)

 

Vorverkauf für Muri:

Tickets: Kat A: CHF 50.-/25.- Kat B: CHF 35.-/10.-

Murikultur

 

 

Zum Programm:

Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 1, g-moll, op. 13, „Winterträume“

César Cui, das meinungsstarke Sprachrohr der akademiefeindlichen Musikervereinigung des „Mächtigen Häufleins“, zu dem Mussorgski, Rimski-Korsakow und Borodin gehörten, schreibt: „Der Komponist des Konservatoriums, Herr Tschaikowsky, ist ganz unfähig…“ Tschaikowskys Studienkamerad Hermann Laroche – später ein bekannter Kritiker jedoch äußerte in einem Brief an den Komponisten: „Ich sage es Ihnen offen, dass Sie das größte musikalische Talent des gegenwärtigen Russland sind.“

Unter diesen Voraussetzungen machte sich Tschaikowsky im Alter von 26 Jahren daran, seine Fähigkeiten mit der Komposition einer Symphonie unter Beweis zu stellen. Der Schaffensprozess zog sich über eineinhalb Jahre hin und zeigte überall sein Bestreben ein eindeutig russisches Werk zu schaffen. Entstanden ist ein sehr inspiriertes Winterbild geschrieben in einer bereits meisterhaften, eigenständigen musikalischen Sprache.

Nach Elea Nicks fulminantem Debüt letztes Jahr mit Tschaikowsky’s Violinkonzert, wir hatten dieses im ausverkauften grossen Tonhalle-Saal zusammen musiziert, geben wir unseren Einstand in der TonhalleMAAG wieder gemeinsam mit diesem Ausnahmetalent und mit folgenden Werken:

Camille Saint-Saëns: Havanaise, op. 83 für Violine und Orchester

Die Habanera, ein synkopischer Tanz afrokubanischen Ursprungs aus dem 19. Jahrhundert, stammt aus Kubas Hauptstadt Havanna (daher der Name). Sie ist ein langsamer bis mäßig schneller Tanz im 2/4-Takt und ähnelt dem Tango. Camille Saint-Saëns virtuose Havanaise basiert in etwas abgewandelter Form, ebenfalls auf diesem Grundmuster.

Aram Chatschaturjans Violinkonzert

Aram Iljitsch Chatschaturjan schrieb sein Violinkonzert im Jahre 1940 in der beschaulichen Atmosphäre seiner Datscha am waldigen Ufer der Moskwa. An diesen entspannten und künstlerisch kreativen Sommer erinnerte er sich gern: „Ich arbeitete ohne Anstrengung, manchmal liefen meine Gedanken und Vorstellungen der Hand davon, die sie auf dem Notenblatt fixieren sollte.“

David Oistrach, dem das Konzert gewidmet ist, trug es hinaus in die Welt. Er äusserte eine treffende Charakterisierung des Werkes: „Eine Musik voller Eigenart und Aufrichtigkeit, melodischer Schönheiten, volkshaften Kolorits und so geistreich, dass sie förmlich zu sprühen scheint …”